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Förderung der Baukultur

Der Verband Deutscher Architekten- und Ingenieurvereine e.V. (DAI) führt als Dachverband der Architekten- und Ingenieurvereine in Deutschland die Interessensgebiete und Tätigkeitsfelder von Architekten und Ingenieuren zusammen und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Förderung der Baukultur.

In unserem Verbandsmagazin Zeitschrift BAUKULTUR informieren wir Sie regelmäßig über aktuelle Themen aus dem Bereich der Architektur und des Bauingenieurwesens.
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Die Zeitschrift BAUKULTUR ist die  Mitglieder- und Fachpublikation des DAI.

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BAUKULTUR

  • BAUKULTUR 1_2017: Editorial

    Prof. Christian Baumgart, DAI Präsident
    (in: BAUKULTUR 1_2017, S. 3)

  • AIV Oberhessen: Förderpreis 2016

    (in: BAUKULTUR 1_2017, S. 16)

  • Pfarrheim in Ingolstadt

    Geerdete Bescheidenheit
    (in: BAUKULTUR 1_2017, S. 20-21)

  • Erweiterung des Kunstmuseums in Chur

    Architektonischer Dialog
    (in: BAUKULTUR 1_2017, S. 28-29)

  • Umgestaltung eines Verwaltungsgebäudes in München

    Großmaßstäbliche Tiefenschichtung
    (in: BAUKULTUR 1_2017, S. 32)

    Der Bavariaring in München ist als Teil des geschützten Ensembles Wiesenviertel geprägt von einer offenen Bebauung durch großmaßstäbliche, repräsentative Stadtvillen. Ein 1976 fertig gestelltes Wohn- und Verwaltungsgebäude von Kurt Ackermann sollte erneuert und modernisiert werden. Den 1. Preis des 2012 ausgelobten Wettbewerbs gewann Andreas Ferstl als verantwortlicher Partner im Büro Muck Petzet und Partner Architekten. An der neu gestalteten Fassade spielen faserbewehrte Betonfertigteile die entscheidende Rolle.

    Industrielle Rasterstruktur
    Gegenstand des Wettbewerbs waren die Erneuerung der Fassade und die Modernisierung der Bürogeschosse unter Beibehaltung des 2004 erneuerten Gebäudedachs und der Wohnungsgrundrisse in den oberen Geschossen. Das Bestandsgebäude von Ackermann und Partner ist die Interpretation einer Villa im Sinne der gemäßigten Moderne. Großmaßstäbliche, industriell geprägte Glasflächen mit einer feinmaschigen Rasterstruktur bestimmten die Fassade.


    Plastisch geformte Betonfertigteile erzeugen ein lebendiges Fassadenbild

    Eingliederung in die Umgebung
    Die Neugestaltung führt diese Ansätze – aus heutiger Sicht – weiter: Die Rasterung blieb als Grundsystem des Hauses präsent, die Öffnungsanteile wurden jedoch deutlich verringert. Das Haus erhielt ein wesentlich massiveres Erscheinungsbild und wurde damit stärker der historischen Umgebung mit ihren Lochfassaden angenähert. Die Fassade erhielt in Analogie zu den repräsentativen Bauten der Nachbarschaft eine architektonische Gliederung und Tiefenschichtung.

    Faserbewehrter Beton
    Die Fassade besteht aus geschosshohen, räumlich geknickten Fertigteilen aus Faserbeton und Fensterkonstruktionen aus Aluminium. Aufgrund der Faserbewehrung konnten die Betonfertigteile in relativ dünner Wandung hergestellt werden. Das sparte Gewicht, sodass sie direkt am Bestand befestigt werden konnten. Die Tiefenschichtung zwischen der außen liegenden Betonstruktur und den zurück gesetzten Fensteröffnungen wurde zu einem spielerischen Wechsel unterschiedlicher Formate und Fensterpositionen genutzt. Die verschiedenen Nutzungen Konferenzgeschoss, Bürogeschosse und Wohnungen drücken sich durch subtile Unterschiede in den Öffnungsformaten aus.


    Über schwere Textilvorhänge lässt sich der Konferenzbereich individuell zonieren

    Innere Organisation
    Die neue Grundrissorganisation der Bürogeschosse, bestehend aus offenen und geschlossenen Zonen, bringt Tageslicht bis in die Tiefe und macht den trapezförmigen Grundriss des Gebäudes erlebbar. Das ehemals als Lager genutzte Erdgeschoss wurde zum Konferenzbereich umgebaut. Über ein speziell entwickeltes Vorhangsystem lässt sich der Raum in nahezu jede Konfiguration aufteilen. Die Vorhangpakete bestehen aus doppelt gehängtem, schwerem, schalldämmendem Textil und werden manuell über ein Schienensystem in die gewünschte Position gebracht.

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