OAIV Freiburg: Jahreshauptversammlung 2015

(in: BAUKULTUR 3_2015, S. 12)

Der Höhepunkt in 2014 war die Herbstreise nach Düsseldorf und ins Ruhrgebiet, wo die Schwebebahn in Wuppertal und die Zeche Zollverein in Essen besonders beeidruckten. In Neviges besichtigte der OAIV die Wallfahrtskirche von Gottfried Böhm. Der Besuch des Museums Folkwang und des Gasometers in Oberhausen rundete das Programm ab.

OAIV Freiburg
Teilnehmer der OAIV Herbstreise 2014 am Kö-Bogen in Düsseldorf

In 2015 stehen Besichtigungen in Freiburg auf dem Programm, wie z. B. die neue Unibibliothek oder das Haus der Bauern, aber auch Exkursionen zum Vitra Design Museum in Weil am Rhein und nach Ludwigsburg. Die diesjährige Herbstreise wird den OAIV nach Regensburg und Nürnberg führen, wo ein Blick auf die Erneuerung historischer Städte fallen und aktuelle Architektur besichtigt werden soll.
Erfreulich ist für den OAIV, dass immer wieder neue Mitglieder gewonnen werden können. Die Zusammenarbeit mit den dem Baugeschehen und der Baukultur ebenfalls verpflichteten Vereinen, wie z. B. dem Bund Deutscher Baumeister, der verkehrswissenschaftlichen Gesellschaft oder auch dem Architekturforum und der Vereinigung der Straßenbau- und Verkehrsingenieure, wird vom OAIV weiter gepflegt und ausgebaut. Der Beitritt in den DAI im vergangenen Jahr und damit verbunden der Bezug der Zeitschrift BAUKULTUR fand unter den Mitgliedern große Zustimmung, sieht man hier doch auch eine Stärkung der Berufsgruppe der Architekten und Ingenieure im vorpolitischen Raum.

Im zweiten Teil der Mitgliederversammlung stand der Vortrag des technischen Geschäftsführers des Zweckverbands Regio-Nahverkehr Freiburg (ZRF), Uwe Schade, auf dem Programm. Im ZRF treiben die Stadt und die Landkreise Emmendingen und Breisgau-Hochschwarzwald den Ausbau des regionalen Nahverkehrs voran. Uwe Schade berichtete über die aktuell anstehenden Modernisierungs- und Umbaupläne. Im Fokus steht dabei die Elektrifizierung der Kaiserstuhlbahn und der Linie Freiburg–Breisach. Diese Maßnahme soll 2018 fertig gestellt sein und ermöglicht dann eine weitere Taktverdichtung. Dass dies notwendig ist, belegte Schade mit den stetig ansteigenden Fahrgastzahlen. Fuhren 1997 noch 650.000 Fahrgäste, waren es 2007 bereits 3,4 Mio., was eine Zunahme von 420 % bedeutet. Bis 2013 gab es nochmals eine Steigerung auf 4,1 Mio. Personen. Mit der anstehenden Elektrifizierung dieser Strecke, Baubeginn 2016, ist dann eine durchgehende Nahverkehrslinie von Breisach über Freiburg bis nach Neustadt möglich. Neue Wagen erhöhen den Komfort und die Kapazität. Uwe Schade hofft, dass dies die heute zu Hauptverkehrszeiten auftretenden Kapazitätsprobleme lösen wird. Weitere Projekte sind die Elektrifizierung der Elztalbahn und der barrierefreie Umbau und die Verlängerung bestehender Bahnsteige.

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