Ausstellungsreihe: 111 / 99. Fragen zur Gestaltungssprache der Moderne

Das Werkbundarchiv – Museum der Dinge zeigt im Kontext des Bauhausjahres ab November 2018 bis Ende 2019 eine Folge von 4 Ausstellungen unter dem Titel "111/99. Fragen zur Gestaltungssprache der Moderne".

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12 Jahre liegen zwischen der Gründung der Reformbewegung Deutscher Werkbund 1907 und der stilbildenden Kunstschule Bauhaus 1919 – im Jahr 2018 wird der Deutsche Werkbund 111 und das Bauhaus 99 Jahre alt. Die Jubiläumsdaten als Zahlenspiel aufgreifend, hinterfragt das Werkbundarchiv – Museum der Dinge die programmatischen Schnittmengen beider Institutionen in der Entwicklung einer Gestaltungssprache der Moderne.

Warum haben sich bestimmte Merkmale als Kennzeichen für Modernität entwickelt und gelten trotz aller kritischen Reflexion bis heute als gesetzt: Begriffe wie Sachlichkeit, Dekorlosigkeit, Funktionalität; Materialien wie Glas, Stahl, Beton oder die Reduktion der Farbigkeit auf Weiß, Schwarz und Grau.

Warum hat sich das von sozialen, politischen und ökonomischen Debatten geprägte Lebensreformkonzept von Werkbund und Bauhaus auf die starre Eindeutigkeit eines rein ästhetisch verstandenen Gestaltungsrezepts oder Musterbuchs reduziert?

Diese Aspekte werden in 4 aufeinander folgenden Ausstellungen thematisiert:

  • Reklamekunst statt Kunstgewerbe? (23.11.2018 bis 18.2.2019)
  • Einzelstück oder Massenware? (4.4.2019 bis 19.8.2019)
  • Dekor als Übergriff? (5.9.2019 bis 13.1.2020)
  • Dominanz der Form?

Weitere Informationen: www.museumderdinge.de

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