Ausstellung: "Underground Architecture" vom 16.2.-20.5.2019 in Berlin

Sachlich-schlichte Eleganz, knallig bunter Pop und historisierende Kathedralarchitektur – die zwischen 1953 und 1994 entstandenen Berliner U-Bahnhöfe prägen mit ihrer unverwechselbaren, der Nachkriegs- und Postmoderne verhafteten Gestaltung bis heute die tägliche Lebenswelt der Berliner. Zunächst von tiefgreifender Umgestaltung bedroht, stehen heute 27 von 82 dieser unterirdischen Bauwerke unter Denkmalschutz.

Bruno Grimmek Spichernstraße um1957 Underground Architecture Berlinische Galerie

Die Berlinische Galerie nimmt dies zum Anlass, erstmals Einblicke in Konzepte und Entstehungsgeschichten ausgewählter U-Bahnhofarchitekturen zu geben. Vor dem Hintergrund der geteilten Stadt und der 1949 gegründeten beiden deutschen Staaten zeigen etwa die Beispiele der Bahnhöfe Tierpark, Schloßstraße und Rathaus Spandau, wie sich die Sonderrolle Berlins als Schauplatz eines anhaltenden Ost-West-Konflikts auch auf deren Gestaltung auswirkte.

Weitere Informationen: www.berlinischegalerie.de

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