Online-Event: „Was trägt die Zukunft?“ am 17.6.2021

„Sag mir, was du anziehst, und ich sag dir, wie du baust?“ Nein, so weit ist es noch nicht. Und so weit muss es auch nicht kommen. Dennoch gibt es zwischen Mode und Architektur mehr Zusammenhänge und Analogien, als viele Menschen im ersten Moment vermuten mögen.

Was trägt die Zukunft

Das fängt schon bei der Grundvoraussetzung an. In beiden Feldern geht es um Gestaltung: um schönes, ansprechendes, aber auch um funktionales Design. Hüllen und Verkleidungen bieten Schutz, sie kommunizieren mit der Umgebung, formulieren Statements. Das gilt für Menschen wie für Gebäude. Ob Modedesign oder das Planen von Häusern, gearbeitet wird mit Farben, Formen, Materialien, Stoffen und Haptik. Dabei werden nachhaltige Materialien immer selbstverständlicher. In beiden Bereichen geht es außerdem um hohe soziale Standards, das Thema Recycling und die Einbindung der Kreislauffähigkeit, um gutes Handwerk und Langlebigkeit als Gegenbewegung zum hemmungslosen Konsum.

Architektur und Mode – ein spannungsfreies Verhältnis?

Nicht unbedingt. Das Thema birgt auch soziale Sprengkraft, einen nicht zu unterschätzenden Genderaspekt. Denn noch immer sind das Planen und Bauen, das Design und angrenzende Sparten vom Facility Management bis hin zur Immobilienbranche Männerdomänen. Frauen sind hier nicht nur grundsätzlich in der Minderzahl, sie bekleiden auch seltener Führungspositionen.

Es ist an der Zeit, dass Architektinnen, Frauen aus der Immobilien- und der Mode-Branche mit einem neuen Selbstbewusstsein und ihrer eigenen Weiblichkeit auftreten. Das meinen Susanne Petry, Olivia Dahlem und Christine Fehrenbach, die drei Macherinnen hinter dem „Grünen Salon“ zum Thema Architektur und Mode.

Anmeldung: Programm und Tickets

Weitere Informationen: www.pier-f.de/was-traegt-die-zukunft/

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