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Höchster Holzbau in Südbaden

(in: BAUKULTUR 3_2018, S. 30)

(Advertorial / Anzeige)
Besondere Lösungen beim mehrgeschossigen Bauen erlauben, den Baustoff Holz trotz hoher Brandschutzauflagen zu verwenden. Bei diesem 5-geschossigen Mehrfamilienhaus in Lörrach setzte die Städtische Wohnbaugesellschaft mit dem Architekturbüro wilhelm und hovenbitzer auf ein Nachverdichtungskonzept, das dank natürlicher Bau- und Dämmmaterialien hohen Wohnkomfort bietet und Maßstäbe setzt.

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5-Geschossiger Holzbau mit Holzfaserdämmung in Lörrach (Foto: Olaf Herzog)

Der Neubau bildet den Abschluss einer typischen Zeilenbebauung und bietet auf gut 450 m2 Platz für bezahlbaren Wohnraum. Mit einer eleganten Putzfassade und vorgesetzten Balkonen fügt sich das Gebäude in das sanierte Quartier der 1950er und 1960er Jahre ein und rundet es städtebaulich ab.

5 Monate Bauzeit
Bei der Realisierung überzeugte der Holzbaubetrieb Bruno Kaiser mit einem schlüsselfertigen, kosten- und terminsicheren Konzept in Holzbauweise. Mit vorfabrizierten Elementen erfolgte die Nachverdichtung in nur 5 Monaten. Lörrach liegt in Erdbebenzone 3, der höchsten Gefahrenklasse in Deutschland. Bei dynamischen Belastungen eignet sich der Holzbau aufgrund seiner Möglichkeit zur Schwingungsaufnahme besser als Bauelemente aus mineralischen Baustoffen wie Mauerwerk oder Stahlbeton. Lediglich der Keller ist als Massivbau ausgebildet.

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Der Neubau wurde aus vorfabrizierten Holzbauelementen errichtet (Foto: Holzbau Bruno Kaiser)

Wandaufbau
Das brandschutztechnische Prüfzeugnis zum Wandaufbau wurde zwischen GUTEX, Fermacell und dem Holzbaubetrieb abgestimmt. Die Umsetzung der einzelnen Bauteile erfolgte nach einem Gutachten der MFPA Leipzig. Bewertet wurde folgende Holzständerkonstruktion mit einer Feuerwiderstandsdauer von 60 Minuten:

  • 12,5 mm Fermacell-Platten
  • Installationsebene
  • 12,5 mm Fermacell-Platten
  • 200 mm GUTEX Thermofibre Holzfaser-Einblasdämmung im Gefach der Holzständerkonstruktion
  • 60 mm GUTEX Thermowall-gf Holzfaser-Putzträgerplatte auf dem Holzständer, mit geeignetem Putzsystem beschichtet

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Auch die Innenräume sind überwiegend vom Baustoff Holz geprägt (Foto: Olaf Herzog)

Stimmige Gesamtkonstruktion
Da im Holzrahmenbau die Wände vergleichsweise schlank sind, konnte der Neubau mit einem Wandaufbau von 285 mm Dicke bei vergleichbarem Dämmstandard mit bis zu 8 % bzw. 20 m2 mehr Wohnfläche gegenüber einem vergleichbaren mineralischen Massivbau realisiert werden. Das verbaute Holz und die Holzfaserdämmstoffe gleichen aufgrund des nach außen diffusionsoffenen Aufbaus die Raumfeuchte aus und schaffen ein angenehmes Raumklima. Die Lignotrend-Decken mit einer Sichtholzoberfläche in Weißtanne mit eingebautem Schallabsorber aus Holzfaser von GUTEX überzeugen sowohl optisch als auch schallschutztechnisch und erreichen die erhöhten Anforderungen nach DIN 4109, Beiblatt 2. So ist die Gesamtkonstruktion bauphysikalisch, statisch und brandschutzrechtlich stimmig. Das Aufrichten des Holzbaus mit einer Grundfläche von 10 x 10 m inklusive regendicht geschlossener Gebäudehülle und Fenstern erfolgte innerhalb von 9 Tagen. Die Vorelementierung dauerte drei Wochen. Abschließend wurde die Dämmplatte GUTEX Thermowall-gf, wesentlicher Bestandteil des Wärmedämmverbundsystems, weiß verputzt und die Fassade mit einer vorvergrauten Weißtannen-Schalung zwischen den Fenstern und am Attikageschoss akzentuiert.

Weitere Informationen: www.gutex.de


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