Advertorial: Rudolf Hensel GmbH

Dauerhaftigkeit von reaktiven Brandschutz-Beschichtungen
(in: BAUKULTUR 3_2021, S. 42)

Die Rudolf Hensel GmbH hat als erster Hersteller von reaktiven Brandschutz-Beschichtungen (RBS) den offiziellen Nachweis nach dem europäischen Bewertungsverfahren für eine Verlängerung der Nutzungsdauer auf 25 Jahre im trockenen Innenbereich (Z2) geführt und durch das Deutsche Institut für Bautechnik (DIBt) bestätigen lassen. Die ETAs (European Technical Assessments) und aBGs (allgemeine Bauartengenehmigungen) für HENSOTHERM® 410 KS und HENSOTHERM® 421 KS weisen diese verlängerte Nutzungsdauer aus.

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Nationales Zulassungsverfahren
Im Rahmen der Zulassungsverfahren für reaktive Brandschutz-Beschichtungen (RBS) werden unterschiedliche Anforderungen an den Nachweis der Dauerhaftigkeit gestellt. Das nationale deutsche Zulassungsverfahren basiert auf einer Kombination von Kurzzeitversuchen unter Laborbedingungen und real bewitterten Prüfkörpern. Die aus den Langzeitprüfungen (2, 5 und 10 Jahren) resultierende Angabe von einer Mindestnutzungsdauer von 10 Jahren geht davon aus, dass in den Jahren > 10 mit hinreichender Wahrscheinlichkeit nicht mit stofflich bedingten Ausfällen zu rechnen ist. Mit einem positiven Nachweis wird somit die Mindestnutzungsdauer einer RBS definiert, ohne dass damit Aussagen über deren maximale Nutzungsdauer verbunden sind. Das nationale Zulassungsverfahren stellt bis heute die Nutzungsdauer > 10 Jahre nicht in Frage.

Internationales Zulassungsverfahren
Im Gegensatz zum deutschen Verfahren werden im europäischen Bewertungssystem keine realen Bewitterungen an Probekörpern gefordert, sondern es werden unter definierten und kontrollierten Bedingungen beschleunigte Kurzzeitbewitterungen durchgeführt. Europäisch werden RBS für den Stahlbrandschutz auf Basis des Europäischen Assessment Documents (EAD) 350402-00-1106 bewertet. Dabei unterteilt das EAD die Anwendung der RBS in 4 separat nachzuweisende Kategorien: Z2 = Trockener Innenbereich, Z1 = Innenbereich mit hoher Luftfeuchtigkeit, Y = Halbexponiert und X = Außen.

Brandschutztechnischer Nachweis
Im Anschluss an alle Kurzzeitbewitterungen ist ein brandtechnischer Nachweis gefordert, der mindestens 85 % der Feuerwiderstandsleistung im Vergleich zur nicht belasteten Referenz aufweisen muss. Das EAD definiert die jeweiligen Prüfanforderungen für die unterschiedlichen Anwendungskategorien auf der Grundlage einer anzunehmenden Nutzungsdauer von 10 Jahren. Der Antragsteller hat allerdings die Möglichkeit, bei der Bewertungsstelle (TAB = Technical Assessment Body) eine Nutzungsdauer von 25 Jahren nachzuweisen, wenn ausreichend dokumentierte Nachweise die Einsatzmöglichkeit der RBS für diesen Zeitraum unter bestimmten Umweltbedingungen belegen.

Kompetent und verlässlich
Die Rudolf Hensel GmbH begleitet ihre Kunden von der Planung bis zur Umsetzung eines Projekts. Dabei wird je nach Objekt und gefordertem Schutzziel von R30 bis R120 unter Berücksichtigung des Bauablaufs immer das wirtschaftlichste HENSOTHERM® Stahlbrandschutzsystem empfohlen. Das Unternehmen arbeitet projektbezogen und besorgt bei Bedarf auch die entsprechenden Gutachten, die als Grundlage für eine „Vorhabenbezogene Bauartengenehmigung“ (früher „Zustimmung im Einzelfall“) dienen können. Das Vertriebsteam in Deutschland, Österreich und der Schweiz berät gerne auch direkt vor Ort, unterstützt bei Ausschreibungen und vermittelt geschulte, zertifizierte sowie wettbewerbsfähige Verarbeitungsbetriebe.

Rudolf Hensel GmbH
Lack- und Farbenfabrik
Lauenburger Landstraße 11
21039 Börnsen
www.rudolf-hensel.de

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