Passivhaus in Sichtbeton

Wohnhaus für psychosoziale Begleitung in Innsbruck
(in: BAUKULTUR 1_2020, S. 16-17)

Für ein sehr kleines Grundstück zwischen Innpromenade und dem dicht bebauten Siedlungsgebiet des Olympischen Dorfes in Innsbruck wurde lange nach einer kommunalen Nutzung gesucht. Schließlich wurde sie mit einem Haus für psychosoziale Begleitung und Wohnen gefunden. Entworfen haben es Fügenschuh Hrdlovics Architekten.

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Das von der Innsbrucker Immobilien GmbH mit Wohnbauförderungsmitteln errichtete Gebäude bietet Menschen mit chronisch psychischen Erkrankungen ein Zuhause auf Zeit.
Die besondere Lage am Rande einer öffentlichen Grünzone wird nicht zuletzt in der gemeinschaftlich genutzten Sockelzone spürbar, wo sich das Gebäude mit dem Grünraum verzahnt.

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Fassade aus Sichtbeton
Die eingefärbte Sichtbetonfassade aus vorgefertigten kerngedämmten Wandelementen in Passivhausstandard verstärkt den monolithischen Charakter des Gebäudes am Grüngürtel entlang des Flussufers. Zwischen dem Erdgeschoss mit Aufenthalts- und Kochtherapiebereich und dem Dachgeschoss, das für Bewegungstherapien genutzt wird, befinden sich 14 Einzimmerwohnungen (Garçonnièren) als private Rückzugsorte für die Klienten des Psychosozialen Pflegedienstes.

Innovative Energietechnik
Aufgrund seiner innovativen Energietechnik mit der vollflächigen rahmenlosen Photovoltaikfassade im Süden wird das als Passivhaus ausgeführte Gebäude von der Universität Innsbruck als Forschungsprojekt begleitet.

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