BaustelleMünchen
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Berlin – Der Verband Deutscher Architekten- und Ingenieurvereine (DAI) hat sich das 472 Seiten starke Hauptgutachten des Sachverständigenrates für Umweltfragen, das dieser Anfang Mai dieses Jahres veröffentlicht hatte, genauer angeschaut. Ziel der Anstrengungen muss es demzufolge sein, innerstädtisch noch konsequenter zu verdichten und weniger an den Stadträndern zu versiegeln.

JuraDach
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Berlin – Der Verband Deutscher Architekten- und Ingenieurvereine (DAI) begrüßt die Initiative des Deutschen Bundestages zu einem Expertengespräch im Ausschuss für Tourismus mit dem Thema „Regionale Baukultur und Fremdenverkehr“. Das Gespräch fand bereits Mitte Mai in Berlin statt und hat einige interessante Aspekte mit Blick auf das Thema Baukultur in der Fläche hervorgebracht.

Wohnblock

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Berlin – Der Verband Deutscher Architekten- und Ingenieurvereine (DAI) hat sich in den letzten Wochen intensiv mit dem Thema Wohnraumbeschaffung in Deutschland befasst. In der Diskussion werden immer wieder einzelne Leuchtturmprojekte für singuläre Wohn- und Integrationsvorhaben angeführt. Um jedoch Millionen von Menschen aufzunehmen und vor allem menschenwürdig unterzubringen und dann zu integrieren, braucht es großformatige Projekte. Bei deren Ausgestaltung sollten erkannte Fehler aus der Vergangenheit möglichst vermieden werden.

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Der Bedarf an bezahlbarem Wohnraum in Deutschland ist unbestreitbar hoch. Keine Prognose liegt mehr unter 350.000 benötigten Wohneinheiten pro Jahr in den nächsten fünf bis sechs Jahren. Das sind rund 2 Mio. benötigte Wohnungen bis 2021. Der Verband Deutscher Architekten- und Ingenieurvereine (DAI) plädiert für die klare Strategie der innerstädtischen Verdichtung statt neuer Flächenversiegelung. Dabei gilt es wichtige städtebauliche und planerische Aspekte zu berücksichtigen.

Gestaltungsbeiräte

Der Verband Deutscher Architekten- und Ingenieurvereine (DAI) greift das Thema auf, weil er eine Entwicklung beobachtet, die sich in Richtung rein zweckmäßige Stadtplanung bewegt. Erstens wird auf öffentlicher Seite nach wie vor planerisches Fachpersonal abgebaut und zweitens können unabhängige Berater positiv auf die Baugestaltung von Kommunen einwirken; aktuell vor dem Hintergrund des großen Baubedarfs mehr denn ja.

Im Baukulturbericht der Bundesstiftung Baukultur 2014/15, der als Entschließungsantrag erstmalig 2015 vom Bundestag verabschiedet wurde, ist die Entwicklung der letzten 30 Jahre aufgeführt. Gab es 1983 nur 13 sogenannte Gestaltungsbeiräte, so ist die Zahl bis 2014 auf 98 angewachsen. Die Großstädte mit 100.000 Einwohnern und mehr weisen mit 59% bereits vorhandenen und gut 10% in Vorbereitung befindlichen Beiräten die höchste Quote auf.

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