Am 4.7.2019 sprach der Europäische Gerichtshof (EuGH) sein Urteil im Vertragsverletzungsverfahren der EU-Kommission gegen die Bundesrepublik Deutschland zur Verbindlichkeit der Mindest- und Höchstsätze der Honorar- und Gebührenordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI). Darin kam der EuGH zu dem Schluss, dass diese nicht mit EU-Recht vereinbar seien.

Zukünfte am Reißbrett: Wird Natur zum Baustoff und das Familienhaus zum geschlossenen Ökosystem (Grafik: Victoria Topping)

Mit dem Futurium erhält Berlin ein interdisziplinär arbeitendes Haus der Zukünfte. Besucher sind eingeladen, sich mit unterschiedlichen Zukunftsentwürfen auseinanderzusetzen. Das Futurium soll Raum geben für Visionen und Ansätze aus Wissenschaft und Forschung für die Lösung zentraler Zukunftsherausforderungen. Im Kern geht es dabei immer um die Frage „Wie wollen wir leben?“.

Wird ein Vergabeverfahren aufgehoben, stellt sich oft die Frage, wie umfangreich die Begründung ausfallen muss.

Der Aschers­leber Architektur­tag geht am 25.10.2019 in die zweite Runde. Es werden u.a. die zukünftigen Heraus­forderungen und Anwendungs­gebiete von Materialien diskutiert: von der technologischen Weiter­entwicklung des Rohstoffs bis zur Gestaltungs­vielfalt unter Verwendung von modernen, ressourcen­schonenden Forschungs- und Produktions­verfahren.

Welche Auswirkungen hat dies auf die Praxis? Gastbeitrag von Dr. Patrick Gasch

Die Entscheidung hat sich seit langer Zeit angekündigt. Spätestens seit der Generalanwalt Anfang dieses Jahres beantragt hatte, der EuGH solle die Unvereinbarkeit der Mindest- und Höchstsatzregelungen der HOAI mit dem Europarecht feststellen, war absehbar, dass die Tage der HOAI, so wie wir sie alle kennen, gezählt sind.

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