Gibt der öffentliche Auftraggeber in seinem Zuschlagsschreiben an den Bieter neue Vertragsfristen vor, kommt der Vertrag nicht zustande, wenn sich der Bieter mit diesen nicht einverstanden erklärt – so der BGH in seiner Entscheidung vom 03.07.2020, VII ZR 144/19.

Foto: © Claudia Neubert / Bundesstiftung Baukultur

Das neue Handbuch „Baukultur braucht Bildung!“ der Bundesstiftung Baukultur liegt vor. Es informiert über Ideen, Partizipationsmöglichkeiten, Strukturen und gute Beispiele. Es richtet sich an Architekten, Planende und Bauschaffende sowie an pädagogische Fach- und Lehrkräfte, die pädagogische Angebote der baukulturellen Bildung umsetzen möchten.

Verteilung der Aerosolwolke ohne Maske (Grafik: THM)

Wie lässt sich in geschlossenen Räumen das Risiko minimieren, an Covid-19 zu erkranken? Dieser Frage ist die Technische Hochschule Mittelhessen nachgegangen. Unter der Leitung der Professoren Dr. Henning Schneider und Dr. Keywan Sohrabi vom Gießener Fachbereich Gesundheit hat eine Forschergruppe untersucht, welche Atemmasken die Verbreitung des Coronavirus zum Beispiel im Büro am ehesten verhindern.

Foto: Bundesstiftung Baukultur

Ende Juni hat die Bundesstiftung Baukultur ihren neuen Baukulturbericht 2020/21 "Öffentliche Räume" vorgestellt. In der Erarbeitungsphase waren die weitreichenden Veränderungen des gesellschaftlichen Lebens durch die Corona-Pandemie noch nicht abzusehen. Unter den neuen Vorzeichen zeigt sich nun ganz besonders, wie systemrelevant Baukultur für die Lebensqualität der Menschen ist. Denn letztere hängt maßgeblich davon ab, wie unsere Räume, private wie öffentliche, geplant und gestaltet sind. Der Baukulturbericht analysiert Herausforderungen im Bereich öffentlicher Räume, bietet Handlungsempfehlungen für Planung, Gestaltung und Unterhalt, liefert Ergebnisse aus Bevölkerungs- und Kommunalumfragen und zeigt gute Beispiele aus der ganzen Republik.

Dr. Patrick Gasch, Zirngibl Rechtsanwälte mbB

Der EuGH hat letztes Jahr entschieden, dass die Höchst- und Mindestsatzregelungen der HOAI mit europäischem Recht unvereinbar sind. Während der EuGH nach entsprechender Vorlage durch den BGH nunmehr auch darüber zu befinden hat, ob die Mindest- und Höchstsätze auf bereits bestehende Verträge weiterhin anzuwenden sind, schreitet der nationale Gesetzgebungsprozess voran, um die Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) an die europarechtlichen Vorgaben anzupassen. Zentrale Erkenntnis ist hierbei zunächst, dass die HOAI als Regelungswerk grundsätzlich erhalten werden soll.

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